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Paartherapie Münster Paarberatung Eheberatung

Damit gemeinsame Gespräche wieder Freude machen!

Liebes Paar, herzlich Willkommen!

In meiner Praxis PAARTIME für Paarberatung & Paartherapie in Münster unterstütze ich Sie dabei, (wiederkehrende) Konflikte in Ihrer Partnerschaft zu lösen, damit Sie gemeinsam als Paar wachsen und zu mehr Lebensqualität finden können.

Typische Themen in der Paartherapie & Paarberatung sind:

  • Ausstieg aus scheinbarer Endlosschleife von Vorwurf und Verteidigung,
  • sich selbst, den Partner und die Muster in Ihrer Partnerschaft besser verstehen,
  • partnerschaftliche Krisen und Herausforderungen ordnen und bewältigen,
  • Beruf und Familie besser „unter einen Hut bekommen“,
  • eine veränderte Situation in der Partnerschaft (z.B. Elternschaft) ordnen und meistern,
  • als Paar (wieder) lustvolle Zweisamkeit erleben,
  • unterschiedliche Vorstellungen in der Lebensplanung (z.B. Kinderwunsch) klären,
  • als Paar eine schwierige Entscheidung treffen, bei der Sie bisher unsicher sind.

Sie finden sich in einem oder mehreren dieser Punkte wieder?
Gerne begleite ich Sie fachkundig im Rahmen einer Paarberatung oder Paartherapie.

Eine flexible und zügige Terminvergabe ist möglich.

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Was ist meine Rolle als Paartherapeutin?

Ich biete Ihnen Unterstützung mit dem Ziel, dass Sie als Paar möglichst bald wieder das Ruder in Ihrer Partnerschaft übernehmen. So verstehe ich mich in meiner Rolle als Paartherapeutin als Wegbegleiterin auf Zeit. Wegbegleiterin für die Lösung derjenigen Herausforderungen in Ihrer Partnerschaft, die für Sie aktuell unlösbar scheinen. Bei der Kommunikation über diese ungelösten Herausforderungen fühlen sich die Partner meist gegenseitig nicht richtig verstanden. Daher diene ich als Paartherapeutin auch als Übersetzerin Ihrer jeweiligen Wünsche und Bedürfnisse.

Die Wirksamkeit der eingesetzten Konzepte ist wissenschaftlich anerkannt und empirisch belegt

Um Ihnen während des Beratungsprozesses bestmöglich zur Seite zu stehen, integriere ich individuell und bedarfsweise vielfältige Methoden und Techniken in meine Arbeit. So kombiniere ich die Systemische Beratung mit der Emotionsfokussierten Paartherapie. Beide Konzepte sind wissenschaftlich gut untersucht und ihre Wirksamkeit ist empirisch belegt. So berichten über 90 % der Paare von einer wesentlichen Verbesserung ihrer Beziehungskrise.

Darüber hinaus lasse ich auch weitere Methoden und Techniken einfließen aus den Konzepten der Resilienzförderung, Bindungspädagogik, Traumapädagogik und Entspannungspädagogik.

Hohe Qualitätsstandards in der Paarberatung

Als Mitglied der DGSF (Deutsche Gesellschaft für Systemische Therapie, Beratung und Familientherapie) binde ich mich an deren Ethik-Richtlinien. So verpflichte ich mich, Ihre Daten und die in den Sitzungen besprochenen Inhalte gemäß der gesetzlichen Bestimmungen vertraulich zu behandeln und unterliege der Schweigepflicht.

In Bezug auf die Dauer des Beratungszyklus vertrete ich in Ihrem Sinne den Grundsatz „So wenig wie möglich, so viel wie nötig“. Als Beraterin möchte ich Sie daher dabei unterstützen, möglichst schnell, aber in Ihrem Tempo, wieder das Ruder in Ihrem Leben zu übernehmen, neue Handlungsstrategien zu entwickeln und wieder zu mehr Lebensfreude zu finden.

Ich biete Ihnen dabei meine volle menschliche Aufmerksamkeit mit Herz und Verstand. In professioneller Allparteilichkeit stelle ich Ihnen mein breites, ressourcen- und lösungsorientiertes methodisches Repertoire für Ihre Entwicklung als Paar zur Verfügung. Als Paartherapeutin lege ich großen Wert auf eine wertschätzende und respektvolle Haltung.

Erstgespräch

Zu Beginn der Paarberatung/Paartherapie führen wir ein Gespräch zum gegenseitigen Kennenlernen. Mich interessiert Ihre individuelle Situation und welche Geschichte sie mitbringen, welche Wünsche und Ziele Sie haben. Sie haben die Möglichkeit, mich und meine Arbeitsweise kennenzulernen. Das Erstgespräch dauert in der Regel  2 x 50 Minuten (Doppelsitzung).

Im weiteren Prozess stimme ich meine beraterische Vorgehensweise individuell auf Ihre Wünsche, Ziele und Bedürfnisse ab. Wir machen uns gemeinsam auf den Weg zu neuen Perspektiven und Lösungen.

Wie viele Sitzungen umfasst eine Paarberatung?

Die Anzahl der Sitzungen ist sehr individuell und hängt von Ihrem persönlichen Anliegen, wo Sie starten und wo Sie hin möchten ab. Eine festgelegte Anzahl von Sitzungen gibt es daher nicht. Sie arbeiten in Ihrem Tempo.

Was kostet die Paartherapie?

Bitte entnehmen Sie das aktuelle Honorar unserer Honorartabelle und lesen Sie auch die Häufig gestellten Fragen.

Eine Paartherapie ist auch eine Investition in die eigene Entwicklung und die Partnerschaft

Wenn Sie Interesse an einer Paarberatung/Paartherapie haben – aufgrund einer aktuellen Krise oder weil Sie sich durch die Arbeit mit sich selbst und als Paar einfach etwas Gutes tun möchten – dann vereinbaren Sie gerne einen Termin mit mir.

Ich freue mich auf Sie!

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Weitere Fragen und Antworten zum Thema „Paartherapie“







Ja – und ich erlebe das in meiner Praxis regelmäßig. Über 95% der Paare, die zu mir kommen, berichten bereits nach wenigen Sitzungen von spürbaren Verbesserungen in ihrer Kommunikation.

Ein typisches Beispiel: Kürzlich kam ein Paar zu mir, das sich seit Monaten nur noch im Kreis gestritten hat. Nach der dritten Sitzung sagte mir die Partnerin: „Zum ersten Mal seit zwei Jahren habe ich das Gefühl, dass er mich wirklich hört.” Das ist es, was Paartherapie bewirken kann.
Wissenschaftliche Studien bestätigen meine Erfahrung: Eine Metaanalyse von 174 Studien mit über 41.000 Paaren zeigt signifikante Verbesserungen der Beziehungszufriedenheit durch professionelle Begleitung.

Wichtig dabei: Beide Partner müssen bereit sein, sich auf den Prozess einzulassen. Die Paartherapie gibt Ihnen Werkzeuge an die Hand – nutzen müssen Sie sie selbst. In meiner Erfahrung ist genau diese gemeinsame Bereitschaft der beste Indikator für den Erfolg.

Ja, absolut – und das kommt häufiger vor, als Sie vielleicht denken. In meiner Praxis erlebe ich regelmäßig, dass zunächst nur ein Partner den Weg zu mir findet. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manchmal ist der andere noch nicht bereit, manchmal braucht es erst den Mut eines Einzelnen, um Bewegung in die Situation zu bringen.

Was ich immer wieder beobachte: Wenn ein Partner beginnt, sich mit den eigenen Mustern und Bedürfnissen auseinanderzusetzen, verändert sich auch die Dynamik in der Beziehung. Der andere merkt das – und nicht selten entsteht daraus die Bereitschaft, gemeinsam an der Partnerschaft zu arbeiten.

In der Einzelberatung schauen wir uns an, was Sie persönlich brauchen, welche Muster Sie in der Beziehung erleben und welche nächsten Schritte für Sie stimmig sind. Ob Ihr Partner oder Ihre Partnerin später dazukommt oder nicht – alleine zu starten ist ein mutiger und wertvoller erster Schritt.

Diese Frage höre ich oft – meist von Menschen, die kurz davor sind, aufzugeben. Meine ehrliche Antwort: Ja, es ist möglich. Aber es erfordert Arbeit von beiden Seiten.

Ich habe Paare begleitet, die nach 20 Jahren Ehe am absoluten Tiefpunkt waren – Vertrauensbruch, jahrelange Entfremdung, der Scheidungsanwalt war schon kontaktiert. Und ich habe erlebt, wie sie nach einem Jahr Therapie sagten: „Wir sind heute glücklicher als in unserer gesamten Ehe.”
Was ich auch erlebt habe: Paare, bei denen eine respektvolle Trennung der bessere Weg war. Auch das ist ein würdiges Ergebnis einer Paartherapie.
Was entscheidet über den Ausgang? In meiner Erfahrung sind es drei Faktoren:

  1. Beide Partner wollen wirklich – nicht nur aus Pflichtgefühl
  2. Bereitschaft, den eigenen Anteil zu sehen (nicht nur den des Partners)
  3. Geduld – echte Veränderung braucht Zeit

Wenn Sie sich fragen, ob Ihre Ehe noch zu retten ist: Lassen Sie uns darüber sprechen. Oft zeigt schon das Erstgespräch, wo Sie stehen und was möglich ist.

Diese Frage berührt mich jedes Mal, weil so viel Sehnsucht darin steckt. Und meine Antwort aus der Praxis ist: Ja, das ist möglich – auch nach Jahren der Entfremdung.

Ich habe Paare begleitet, die sich über zehn oder fünfzehn Jahre hinweg verloren hatten. Die nebeneinander her lebten, funktional als Eltern oder Haushaltspartner, aber emotional kaum noch verbunden waren. In der Emotionsfokussierten Paartherapie arbeiten wir daran, die Gefühle hinter der Distanz wieder sichtbar zu machen – oft sind es Verletzungen, Enttäuschungen oder unausgesprochene Wünsche, die sich über die Jahre aufgeschichtet haben.

Was es braucht: Beide müssen bereit sein, sich noch einmal aufeinander einzulassen. Nicht wie früher – das wäre unrealistisch. Sondern auf eine neue, reifere Art. Paare, die das schaffen, beschreiben ihre Beziehung danach oft als tiefer und bewusster als zuvor. Der Weg dorthin erfordert Geduld und Ehrlichkeit, aber er lohnt sich.

Diese Frage höre ich gelegentlich, und sie ist berechtigt. Grundsätzlich gibt es die Möglichkeit, Kosten für eine Paarberatung als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend zu machen. In der Praxis hängt das allerdings von Ihrer individuellen Situation ab.

Meine Empfehlung: Sprechen Sie vorab mit Ihrem Steuerberater oder Ihrem Finanzamt, ob und in welcher Höhe die Kosten in Ihrem Fall absetzbar sind. Ich stelle Ihnen selbstverständlich ordentliche Rechnungen aus, die Sie für Ihre Steuererklärung verwenden können.

Unabhängig von der steuerlichen Seite: Viele meiner Klientinnen und Klienten sagen mir rückblickend, dass die Investition in ihre Beziehung eine der besten Entscheidungen war, die sie getroffen haben. Informationen zu meinem aktuellen Honorar finden Sie auf der Honorarseite.

Fast immer – solange beide noch etwas füreinander empfinden. Und selbst „etwas empfinden“ kann Wut sein, Enttäuschung oder Trauer. Das klingt vielleicht überraschend, aber in meiner Arbeit habe ich gelernt: Wo noch Emotion ist, da ist noch Bindung. Gefährlich wird es erst bei völliger Gleichgültigkeit.

Manche Paare kommen zu mir und sagen: „Wir hätten schon vor Jahren kommen sollen.“ Andere sagen: „Ist es jetzt nicht schon zu spät?“ Meine ehrliche Antwort: Es ist nie zu spät, Klarheit zu gewinnen. Manchmal bedeutet das, die Beziehung neu aufzubauen. Manchmal bedeutet es, eine respektvolle Trennung zu gestalten. Beides sind würdige Ergebnisse einer Paartherapie.

Was ich Ihnen versprechen kann: Schon im Erstgespräch gewinnen Sie ein klareres Bild davon, wo Sie als Paar stehen und welche Wege Ihnen offenstehen. Viele Paare erleben allein das als große Erleichterung.

Integrative Paartherapie bedeutet im Grunde: Ich wähle aus meinem Werkzeugkasten das aus, was für SIE am besten passt – nicht umgekehrt.
In meiner Ausbildung habe ich verschiedene Ansätze gelernt: Systemische Therapie, Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT), verhaltenstherapeutische Methoden. Jeder Ansatz hat seine Stärken. Die Kunst liegt darin, sie passend einzusetzen.

Ein Beispiel aus meiner Praxis: Bei einem Paar, das stark in Vorwürfen gefangen war, habe ich zunächst systemisch gearbeitet – um die Muster sichtbar zu machen. Dann bin ich zur Emotionsfokussierten Arbeit übergegangen, um die verletzten Gefühle hinter den Vorwürfen zu erreichen. Zum Schluss haben wir verhaltenstherapeutisch konkrete neue Kommunikationsregeln eingeübt.

Was Sie davon haben: Keine starre Methode, die Sie in ein Schema presst, sondern eine Therapie, die sich an Ihre Situation anpasst. In meiner Erfahrung führt diese Flexibilität zu schnelleren und nachhaltigeren Ergebnissen.

Ich verstehe, dass der erste Schritt in eine Paartherapie Überwindung kostet. Deshalb ist mir wichtig, dass Sie wissen, was Sie erwartet:

  1. Erste Sitzung: In der ersten Sitzung geht es darum, Vertrauen zwischen dem Therapeut oder der Therapeutin und dem Paar aufzubauen. Der Therapeut oder die Therapeutin wird die Anliegen und Erwartungen des Paares besprechen und möglicherweise auch eine kurze Anamnese und Vorgeschichte erfragen.
  2. Identifikation der Herausforderungen: Der Therapeut oder die Therapeutin wird das Paar nach den Herausforderungen in ihrer Beziehung fragen und gemeinsam mit ihnen die wichtigsten Themen identifizieren, die in der Therapie behandelt werden sollen. Es können auch Tests und Fragebögen eingesetzt werden, um die Bedürfnisse und Persönlichkeiten der Partner zu ermitteln.
  3. Ziele festlegen: Gemeinsam mit dem Paar werden Ziele für die Therapie festgelegt. Diese Ziele können sich auf Kommunikation, Konfliktlösung, Verbesserung der Intimität oder andere Aspekte der Beziehung beziehen.
  4. Arbeit an den Herausforderungen: Der Therapeut oder die Therapeutin arbeitet gemeinsam mit dem Paar an den identifizierten Herausforderungen. Es können verschiedene Techniken und Ansätze eingesetzt werden, um die Kommunikation zu verbessern, Konflikte zu lösen und die Beziehung zu stärken.
  5. Hausaufgaben und Übungen: Um die Fortschritte zwischen den Therapiesitzungen zu unterstützen, können Hausaufgaben und Übungen vom Therapeuten oder der Therapeutin empfohlen werden.
  6. Evaluierung der Fortschritte: Der Therapeut oder die Therapeutin wird regelmäßig die Fortschritte des Paares evaluieren und gegebenenfalls Änderungen am Therapieplan vornehmen.

Was Sie erwarten können: – Einen sicheren Raum, in dem beide gehört werden – Konkrete Übungen, die Sie auch zu Hause anwenden können – Ehrliches Feedback – wertschätzend, aber klar – „Hausaufgaben”, die Ihre Erkenntnisse in den Alltag tragen
Mein Ziel ist es, dass Sie nach jeder Sitzung mit etwas Konkretem nach Hause gehen – einem neuen Blick, einer Übung, einem Werkzeug.

In meinen Jahren als Paartherapeutin in Münster begegnen mir bestimmte Themen immer wieder. Die häufigsten sind:

  1. Kommunikationsprobleme – Das klassische „Aneinander-vorbei-Reden”. Ein Partner sagt: „Du hörst mir nie zu!“, der andere denkt: „Ich höre doch die ganze Zeit zu!” Beide haben auf ihre Weise recht – und genau hier setze ich an.
  2. Die Vorwurf-Verteidigung-Spirale – Viele Paare kommen zu mir, weil jedes Gespräch in dieselbe Sackgasse führt. Er kritisiert, sie rechtfertigt sich. Oder umgekehrt. In der Therapie unterbrechen wir dieses Muster.
  3. Vertrauensbrüche – Ob Untreue, Lügen oder gebrochene Versprechen: In meiner Erfahrung ist Vertrauen wiederherstellbar – aber es braucht Zeit, Geduld und die richtige Begleitung.
  4. Finanzielle Probleme: Geldprobleme können einen erheblichen Einfluss auf die Beziehung haben. Streitigkeiten über Geld, Schulden oder unterschiedliche Einstellungen zum Umgang mit Geld können zu Spannungen führen.
  5. Sexuelle Probleme: Schwierigkeiten im Bereich der Sexualität können zu einer Belastung in der Beziehung führen. Unterschiedliche sexuelle Bedürfnisse, sexuelle Unzufriedenheit oder körperliche Probleme können die Sexualität beeinträchtigen.
  6. Probleme mit der Familie: Schwierigkeiten mit der Familie können die Beziehung belasten. Konflikte mit Schwiegereltern, unterschiedliche Erziehungsstile oder Schwierigkeiten mit Kindern können eine Rolle spielen.
  7. Unterschiedliche Lebensziele – Kinderwunsch, Karriere, Wohnort: Wenn Partner sich in verschiedene Richtungen entwickeln, hilft die Therapie, einen gemeinsamen Weg zu finden – oder einen respektvollen Umgang mit dem Unterschied.
  8. Stress und Arbeitsbelastung: Stress im Alltag und Arbeitsbelastung können dazu führen, dass Partner sich entfremden oder wenig Zeit füreinander haben.

Was mich nach all den Jahren noch immer berührt: Hinter fast jedem Streit steckt der Wunsch nach Nähe und Verbindung. Das zu erkennen, ist oft der erste Schritt zur Veränderung.

Es gibt verschiedene Ansätze, und jeder hat seine Stärken. In meiner Praxis arbeite ich vor allem mit zwei wissenschaftlich fundierten Methoden:

Die Systemische Beratung betrachtet Ihre Beziehung als Ganzes. Wir schauen uns die Muster an, die zwischen Ihnen entstanden sind – nicht um Schuldige zu suchen, sondern um zu verstehen, wie Sie als Paar zusammenwirken. Daraus entwickeln wir gemeinsam neue Handlungsmöglichkeiten.

Die Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT) geht tiefer: Hier arbeiten wir mit den Gefühlen, die hinter den Konflikten stehen. Oft verbirgt sich hinter Vorwürfen die Angst, nicht wichtig genug zu sein. Und hinter Rückzug die Angst, es ohnehin nicht richtig machen zu können. EFT hilft, diese emotionalen Botschaften zu entschlüsseln.

In der Praxis kombiniere ich beide Ansätze – je nachdem, was Sie gerade brauchen. Ergänzend fließen Elemente aus der Resilienzförderung und Bindungspädagogik ein. Das Ergebnis: Eine Therapie, die sich an Sie anpasst, nicht umgekehrt.

Ich führe PAARTIME als Privatpraxis, das heißt: Die Kosten tragen Sie als Selbstzahler. Das hat aus meiner Sicht einen wichtigen Vorteil – Sie entscheiden völlig frei, wann und wie oft Sie kommen, ohne Anträge, Wartezeiten oder Diagnosen.

Manche Klientinnen und Klienten erkundigen sich bei ihrer privaten Krankenversicherung oder Zusatzversicherung nach einer Kostenübernahme – das ist in Einzelfällen möglich. Auch eine steuerliche Absetzbarkeit als außergewöhnliche Belastung kann in Betracht kommen.

Mein aktuelles Honorar finden Sie transparent auf der Honorarseite. Und falls Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie mich gerne an.

Die gute Nachricht vorweg: Sie müssen sich nicht perfekt vorbereiten. Das Wichtigste ist, dass Sie da sind – der Rest ergibt sich.

Was trotzdem helfen kann: Machen Sie sich vorab in Ruhe Gedanken darüber, was Sie sich von der Therapie wünschen. Nicht als ausformuliertes Ziel, sondern eher als Gefühl: Was soll anders sein? Wie möchten Sie sich in Ihrer Beziehung fühlen?

Manche Paare sprechen vorher miteinander darüber, dass sie gemeinsam kommen möchten. Andere kommen, obwohl sie unterschiedliche Erwartungen haben – auch das ist völlig in Ordnung. In meiner Praxis erlebe ich, dass die ehrlichsten Gespräche oft dann entstehen, wenn beide bereit sind, sich überraschen zu lassen.

Ein praktischer Tipp: Planen Sie nach der Sitzung etwas Ruhe ein. Nicht, weil es anstrengend sein muss – sondern weil die Eindrücke nachwirken und es guttut, ihnen Raum zu geben.

In der systemischen Paartherapie betrachten wir Ihre Beziehung als ein Zusammenspiel – nicht als Ansammlung von Einzelproblemen. Das heißt: Wir suchen nicht nach dem Schuldigen, sondern schauen uns an, welche Muster zwischen Ihnen entstanden sind und wie diese Muster Sie beide beeinflussen.

Ein Beispiel aus meiner Praxis: Ein Partner zieht sich zurück, weil er das Gefühl hat, es ohnehin nicht richtig machen zu können. Die Partnerin kritisiert mehr, weil sie sich alleingelassen fühlt. Beide reagieren aufeinander – und verstärken damit genau das Verhalten, das sie beim anderen verändern möchten. In der systemischen Beratung machen wir diese Dynamik sichtbar und entwickeln gemeinsam Wege, sie zu durchbrechen.

Was mir an diesem Ansatz besonders am Herzen liegt: Er ist lösungsorientiert und ressourcenorientiert. Wir schauen nicht nur auf das, was nicht funktioniert, sondern auch auf das, was Sie als Paar stark macht. Denn jede Beziehung hat Stärken – manchmal sind sie nur unter den Alltagskonflikten verschüttet.

Das ist sehr individuell – und genau das macht meine Arbeit so spannend. Manche Paare brauchen nur 3-4 Sitzungen, um einen konkreten Konflikt zu lösen. Andere begleite ich über mehrere Monate, weil tieferliegende Muster bearbeitet werden.

In meiner Praxis sehe ich oft folgendes Muster:

  • Erste Sitzung (Doppelstunde mit Option auf Verlängerung): Kennenlernen, Ihre Geschichte verstehen, erste Entlastung
  • Sitzung 2-4: Kernthemen identifizieren, erste Werkzeuge einsetzen
  • Sitzung 5-8: Vertiefte Arbeit an Kommunikationsmustern
  • Danach: Je nach Bedarf – manche Paare kommen dann nur noch alle 4-6 Wochen zur „Auffrischung”

Mein Grundsatz dabei: So wenig wie möglich, so viel wie nötig. Ich möchte Sie befähigen, möglichst schnell wieder selbst das Ruder zu übernehmen. Eine gute Paartherapie macht sich selbst überflüssig.

Hilfreiche Impulse für Ihre Beziehung

In meinem Blog teile ich regelmäßig Einblicke aus meiner Arbeit als Paartherapeutin – ehrlich, praxisnah und mit konkreten Anregungen für Ihren Alltag als Paar: