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Allgemeine Geschäftsbedingungen Beratung

Linda Schmidt, Sozialpädagogin (B.A.)/Systemisch Integrative Beraterin, Stratmannweg 4a, 48163 Münster

1. Vertragsgegenstand

Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Rechtsgeschäfte von Linda Schmidt, nachfolgend in Kurzform „Beraterin“ genannt, mit ihren Vertragspartnern, nachstehend in Kurzform „Klient“ (aus Gründen der Lesbarkeit, die Angaben beziehen sich auf Angehörige aller Geschlechter) genannt.

Der Klient nimmt bei der Beraterin eine systemische Beratung in Anspruch. Gegenstand des Beratungsvertrages ist ein von dem Klienten geäußertes Anliegen oder Klient und Beraterin definieren gemeinsam das Beratungsanliegen. Die gemeinsame Arbeit umfasst Gespräche und auf Wunsch auch andere Arbeitsmethoden. Die Beratung dient der Überwindung psychosozialer Probleme, der Persönlichkeitsentwicklung, der Zielbildung und Ressourcenaktivierung oder der Begleitung privater, schulischer, beruflicher Konflikte, Probleme und Umstellungen sowie Veränderungsprozessen. Es wird bei der Beratung keine psychologische Psychotherapie, sondern ausschließlich eine Leistung außerhalb der Heilkunde (vgl. Psych. Th. G. §1 Abs.3 Satz 3) erbracht. Die Beratung ersetzt im Falle einer Erkrankung keinen Arztbesuch.

2. Beratungserfolg

Die Beraterin kann den gewünschten oder geplanten Erfolg oder das Erreichen vereinbarter Ziele in der gemeinsamen Arbeit nicht garantieren. Die Beratung ist ein freier, aktiver und selbstverantwortlicher Prozess, bei dem die Beraterin dem Klienten als Prozessbegleiterin zur
Verfügung steht. Beide Parteien, insbesondere der Klient, arbeiten nach bestem Wissen und Können daran, einen Beratungserfolg zu erzielen. Die Beraterin setzt hierfür alle ihr zur Verfügung stehenden klientenspezifischen Beratungsverfahren und Kommunikationsmethoden zum Nutzen des Klienten ein. Die Bestimmung der angestrebten Ziele, die Wahl der Gesprächsthemen und die Umsetzung der erarbeiteten Lösungsschritte bleiben in der Verantwortung des Klienten.

3. Beratungsdauer und Kündigung

Die Beratungsdauer richtet sich nach den Bedürfnissen des Klienten. Es erfolgt keine Festlegung eines bestimmten Stundenkontingentes, das in Anspruch genommen werden muss. Um bestimmte Ziele anzustreben, sollten aber Beratungen in einem Umfang von mehreren Sitzungen stattfinden. Der Beratungsvertrag kann jederzeit ohne Begründung am Ende eines Beratungsgespräches mündlich oder mit einer Frist von drei Arbeitstagen formlos in Textform gekündigt werden.

4. Honorar

Die aktuellen Honorare entnehmen Sie bitte der Honorartabelle.

Das Beratungshonorar ist nach Abschluss der Sitzung innerhalb von 7 Tagen auf die in der Rechnung angegebene Bankverbindung zu überweisen. Alternativ kann nach der Sitzung in bar gezahlt werden. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet. Abweichungen bezüglich der Dauer einer Beratungseinheit sowie des damit verbundenen Honorars sind nach schriftlicher Vereinbarung möglich. Wenn die Beratung außerhalb der Praxis der Beraterin z.B. in den Räumlichkeiten des Klienten stattfinden soll, entstehen zusätzliche Kosten durch An- und Abfahrten der Beraterin. Diese werden individuell nach Entfernung und zeitlichem Aufwand vereinbart.

5. Terminvereinbarungen und Ausfallhonorar

Die einzelnen Termine für physische und auch für Online-Beratungsgespräche werden individuell im Voraus zwischen der Beraterin und dem Klienten vereinbart. Ist eine Terminvereinbarung zwischen der Beraterin und dem Klienten in beiderseitigem Einvernehmen telefonisch, schriftlich, per E-Mail, Chat oder auf andere Weise vereinbart worden, so ist diese Terminvereinbarung als vertragliche Willenserklärung verbindlich. Wird ein abgestimmter Termin durch den Klienten nicht wahrgenommen, schuldet er der Beraterin ein Ausfallhonorar in Höhe von 100%. Die Zahlungsverpflichtung entfällt, wenn spätestens 48 Stunden vorher eine Absage seitens des Klienten erfolgte oder der Termin aufgrund einer schwerwiegenden Erkrankung kurzfristig ausfallen muss. In einem derartigen Fall besteht die Verpflichtung, die Beraterin schnellstmöglich zu informieren und gegebenenfalls (mit ärztlichem Attest) einen Nachweis über eine schwerwiegende Erkrankung vorzulegen.

6. Schweigepflicht

Die Beraterin verpflichtet sich, gegenüber Dritten, Stillschweigen zu bewahren. Die Schweigepflicht beginnt bereits bei dem Erstkontakt. Auskunftserteilung gegenüber Dritten (auch des Partners in der Paarberatung) darf nur erfolgen, wenn der Klient hierzu vorab schriftlich das Einverständnis erklärt hat. Die Schweigepflicht betrifft jedoch nicht die Vereitelung oder Verfolgung von mutmaßlichen Straftaten oder den Schutz höherer Rechtsgüter. Im Falle der Ankündigung suizidaler Handlungen und fehlender Fähigkeit / Bereitschaft zur Aufnahme des Kontaktes mit einem Facharzt, Therapeuten oder einer Klinik wird die Beraterin unverzüglich die zuständigen Behörden einschalten, um eine
Gefährdung des Klienten möglichst abzuwenden.

7. Gesundheitszustand und Verantwortung des Klienten

Der Klient versichert, dass er an keiner Erkrankung oder Störung leidet, die seine Geschäftsfähigkeit beeinträchtigen oder einer systemischen Beratung aus medizinisch-psychologischen Gründen zurzeit entgegenstehen. Sollte aktuell eine Psychotherapie durchgeführt werden oder
aufgrund des Gesundheitszustandes angeraten sein, versichert der Klient, dass er dies der Beraterin unverzüglich mitteilt und dass der Therapeut/die Therapeutin über die systemische Beratung (Ziele, Art, Themen etc.) dauerhaft informiert ist und dieser Beratung auch zugestimmt hat.

8. Dokumentation und Datenschutz

Die Beraterin dokumentiert und archiviert den Verlauf und relevante Erkenntnisse der Beratungsgespräche. Hierzu gehören Anamnesebogen, themenspezifische Fragebögen und Notizen zu Inhalten, Ergebnissen und Vereinbarungen aller Beratungsgespräche. Ebenso speichert die
Beraterin die personenbezogenen Daten des Klienten soweit es zur Rechnungsstellung und Buchführung erforderlich ist. Die Beraterin verpflichtet sich, alle Dokumente nur ihr zugänglich aufzubewahren. Der Klient erklärt sich mit der Erhebung und Archivierung der entsprechenden Daten einverstanden.

9. Haftung, Selbstverantwortlichkeit

Die Beraterin haftet gegenüber dem Klienten nur in Höhe des gezahlten Beratungshonorars für alle Schäden, die tatsächlich und nachweisbar aus der gemeinsamen Arbeit entstehen. Der Klient erkennt an, dass er während des gesamten Beratungsverlaufs, sowohl während des einzelnen Beratungsgespräches als auch während der Zeit zwischen den einzelnen Beratungsgesprächen in vollem Umfang selbst verantwortlich für seine körperliche und geistige Gesundheit ist. Er erkennt an, dass alle Schritte und Maßnahmen, die im Rahmen der Beratungsgespräche von ihm unternommen werden, nur in seinem eigenen Verantwortungsbereich liegen. Er verpflichtet sich, der Beraterin über
Handlungen mit weitreichenden Konsequenzen zu berichten und diese im Voraus mit der Beraterin zu besprechen. Im Falle einer Beratung eines minderjährigen Kindes muss der/die Sorgeberechtigte/n über Krankheiten und Allergien des Kindes informieren. Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren benötigen eine Einverständniserklärung des/der Sorgeberechtigten.

10. Gewähr für Kommunikationsdienste

Die Beraterin übernimmt keine Gewähr dafür, dass der Online-Dienst ununterbrochen zugänglich ist. Ebenso, dass die gewünschten Verbindungen jederzeit zustande kommen und dass die an Sie übermittelten Daten unter allen Bedingungen erhalten bleiben.

11. Gerichtsstand

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Münster, Nordrhein-Westfalen.

12. Salvatorische Klausel

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieses Vertrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

(2) Die Vertragsparteien sind im Falle einer unwirksamen Bestimmung verpflichtet, über eine wirksame und zumutbare Ersatzregelung zu verhandeln, die dem von den Vertragsparteien mit der unwirksamen Bestimmung verfolgten (wirtschaftliche) Zweck möglichst nahekommt.

Stand: 1. Januar 2020