Integrative Paartherapie bedeutet im Grunde: Ich wähle aus meinem Werkzeugkasten das aus, was für SIE am besten passt – nicht umgekehrt.
In meiner Ausbildung habe ich verschiedene Ansätze gelernt: Systemische Therapie, Emotionsfokussierte Paartherapie (EFT), verhaltenstherapeutische Methoden. Jeder Ansatz hat seine Stärken. Die Kunst liegt darin, sie passend einzusetzen.
Ein Beispiel aus meiner Praxis: Bei einem Paar, das stark in Vorwürfen gefangen war, habe ich zunächst systemisch gearbeitet – um die Muster sichtbar zu machen. Dann bin ich zur Emotionsfokussierten Arbeit übergegangen, um die verletzten Gefühle hinter den Vorwürfen zu erreichen. Zum Schluss haben wir verhaltenstherapeutisch konkrete neue Kommunikationsregeln eingeübt.
Was Sie davon haben: Keine starre Methode, die Sie in ein Schema presst, sondern eine Therapie, die sich an Ihre Situation anpasst. In meiner Erfahrung führt diese Flexibilität zu schnelleren und nachhaltigeren Ergebnissen.
Das waren viele Infos und Du hast Fragen und/oder Anregungen?
Lass es mich wissen und schreibe einen Kommentar!